Eine gesunde Leckerei für Hunde: Karotten

Die Karotte gehört zu den beliebtesten Gemüsesorten für Hunde

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Zuletzt aktualisiert am: 4.4.2024

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Die Karotte ist u.a. auch unter den Begrifflichkeiten Möhre, Mohrrübe oder Wurzel weitläufig bekannt und ist ein beliebtes Wurzelgemüse, das zur Familie der Doldenblütler gehört. Die Karotte kann roh, gekocht, gedünstet und gebraten verzehrt werden, wird zudem als Zutat beim Backen (z.B. Möhrenkuchen), als Suppe, Saft bis hin zu Eis konsumiert. Demnach ist die Karotte eine beliebte, äußerst gesunde und folglich nützliche Gemüsepflanze mit vielen Vitaminen und wichtigen Nährstoffen.

Karotten sind heute in ihren diversen Sorten und Varietäten (Orange, Rot, Violett, Schwarz, Gelb, etc.) auf dem gesamten Globus Zuhause, werden in Gärten, auf Balkonen und Terrassen, bestellten Äckern und Feldern gezielt angebaut, wachsen aber auch als Wildform in Mutter Natur.

Und so gesund, nahrhaft und schmackhaft die Karotte für uns Menschen ist, ebenso gut kann sie dem Hund verfüttert werden. Dabei weist die Karotte wenig Kalorien auf (ca. 30 Kalorien auf 100 g), was sie zu einer idealen Nascherei für Zwischendurch macht. Der Vorteil beim Füttern der Karotte liegt demnach darin, dass sie in Maßen, wenig Energie vom Gesamttagesbedarf verschlingt. Und somit auch wenig in Abzug gebracht werden muss, damit durch die Zufütterung der Köstlichkeit keine Überversorgung und damit Risiko für Übergewicht aufgebaut wird. 

Zudem liefert die Karotte neben diversen Vitaminen (z.B. Vitamin A und C), auch einen mehr oder minder hohen Anteil an Beta-Carotin, Folsäure, Magnesium, Kalium, Arsen, Eisen, Kalzium, Phosphor etc.. Im Hinblick auf den individuellen Wasserbedarf, ist die Karotte ferner ein wichtiger Lieferant für Feuchtigkeit, sprich hilft bei der Regulation des Wasserhaushalts. Dies macht die Karotte auch zu einem beliebten Nahrungsmittel innerhalb der Hundefütterung, um besonders an heißen Tagen neben dem Wassernapf, durch diverse Nahrungsbestandteile, für zusätzliches Wasseraufnahme zu sorgen. Aber auch Wenigtrinkern unter den Hunden kann man mit der Karotte, oder Wassermelone und Gurke, geschickt notwendige Flüssigkeit über diesen Weg zukommen lassen.

Prinzipiell können Möhrchen roh in maulgerechten Stücken oder gerieben, gekocht, gedünstet, gebacken, püriert oder alleine bzw. mit anderen Gemüsesorten wie Speisekürbis als Suppe dem Hund serviert werden. Aber auch ein selbst kreiertes Hundeeis aus Möhren wird für das hündische Schleckermaul ein Fest.

Wie bei allen fressbaren Produkten muss unbedingt auf die Verträglichkeit bei der Fütterung von Karotten beim Hund geachtet werden. Bestehen Zweifel oder konkreter Handlungsbedarf, da bereits Reaktionen auf das Gemüse zu vernehmen sind, raten wir den Tierarzt aufzusuchen. Bei der Verfütterung der Karotte in "Rohform" sollte anfänglich mit Bedacht die Möhrchen in kleinen Mengen gereicht werden, damit der Verdauungstrakt sich an das Wurzelgewächs gewöhnt. Die beste Verwertbarkeit der Nährstoffe von Karotten, wird bei leicht gedünsteter Form erreicht, bei gleichzeitigem Erhalt der wertvollen Inhaltsstoffe und Vitamine.

Die Karotte wird im Übrigen auch gerne im Rahmen von einer Diät auf Grund von Übergewicht mit auf den Speiseplan genommen, da sie durch die Ballaststoffe ein nachhaltiges Sättigungsgefühl hervorrufen. Hinzu ist die Möhre ein probates Mittel bei Durchfall. So kann bei Magen-Darm-Beschwerden mit Durchfällen eine spezielle Suppe, die Morosche Karottensuppe, dem Hund kredenzt werden, die bereits große Erfolge als Schonkost in der Kinderheilhunde bei Durchfallerkrankungen erzielt hat und namentlich auf Ernst Moro zurückgeht. Die Suppe besteht aus langgekochten und anschließend pürierten Karotten, Wasser und Salz.


Synonyme

  • Gelbrübe
  • Möhrchen
  • Möhre
  • Mohrrübe
  • Wurzel

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