Gesunde Leckerei für Hunde: Banane

Reife Bananen eignen sich als Köstlichkeit für den Hund

Von:
Zuletzt aktualisiert am: 4.4.2024

Banane.jpg

Die Banane gehört zur Familie der Bananengewächse hat ihren Ursprung in Asien und dem westlichen Pazifikraum. Sie gilt als eine der ältesten Nutzpflanzen überhaupt, hat eine weit mehr als 1.000 Sorten umfassende Varietät und wird heute primär in Teilen Asiens, Latein- und Südamerikas, sowie diversen Nationen mit subtropischem und tropischem Klima (z.B. Kanaren, Griechenland, Portugal) angebaut und von dort in die ganze Welt exportiert. Die bekanntesten Marken im Handel sind Chiquita und Dole.

Die Unzähligen Bananenarten werden grob in drei Kategorien unterteilt - die Obstbanane, Gemüsebanane und Textilbanane. In unseren heimatlichen Gefilden treffen wir im Handel beim Einkaufen auf die Obstbanane. Die Gemüsebanane ist in der asiatischen Herkunftsregion und Teilen Afrikas ein wichtiges Grundlebensmittel, sprich ein bedeutender Bestandteil des Speiseplans, der die Grundversorgung der dort lebenden Menschen sicherstellen soll. Die drittgenannte Variante wird im Rahmen der Textilproduktion in Form ihrer Blätter verwandt.

Bananen gehören demnach zu beliebten und äußerst schmackhaften Köstlichkeiten, die zudem ein wertvoller Energie- und Nährstofflieferant für uns Menschen sind. Aber auch Tiere sind reifen Bananen nicht abgeneigt, sodass die ein oder andere freilebende Tierart hin und wieder auf eine Bananenmahlzeit in Mutter Natur zurückgreift, ebenso Tiere in Zoos und privater Haltung gefüttert werden bzw. Mahlzeiten mit Bananen angereichert werden.

Und so kommt die Banane auch in verschiedenen Formen bei Hunden zum Einsatz, ob in maulgerechten Stücken (ohne Schale, nur in reifen Zustand und wegen der Verträglichkeit nur in kleinen Mengen), als Mus / Püree, Bananen-Eis, Bananen-Yoghurt, in selbstgebackenen Hundekeksen, Hundecookies, Hundekuchen oder selbstgemachten Bananenchips etc.

Was macht die Banane so nährstoffreich und gleichermaßen gesund?

Die Banane weist auf 100 g bezogen, ca. 95 Kalorien auf. Sicherlich gibt es für Hunde erheblich kalorienreduziertere Leckereien wie Wassermelone oder Apfel, aber in kleinen Mengen ist die Banane u.a. auf Grund ihres hohen Anteils an Kalium (367 mg), Magnesium (30 mg), Kalzium (6,5 g), Phosphor (22 g), Natrium (1 mg), Vitamin B 6 (0,4 mg) und Vitamin C (11 mg) ein gesunder Gaumenschmaus, sowie nährstoff- und ballaststoffreiche (Ballaststoffe 2 g) Ergänzung zum üblichen Hundefutter.

Durch den Zuckergehalt schmeckt die Banane den allermeisten Hunden sehr gut. Damit keine Überversorgung durch die Zufütterung mit Banane aufkommt und damit der Hund u.U. unnötiges Gewicht zulegt, perspektivisch sich sogar Übergewicht mit den üblichen gesundheitlichen Folgen anfrisst, sollte die Beigabe in Maßen erfolgen und je nach Menge, die Kalorien vom Tagesbedarf an maximaler Energiezufuhr abgezogen werden.

Wie bei allen Futtermitteln und Ergänzungen gilt es zudem auf etwaige Reaktionen nach dem Füttern der Banane zu achten und bei Bedarf den Tierarzt aufzusuchen. Denn bei Allergien, Intoleranzen oder bestimmten Vorerkrankungen (Herzerkrankungen) können Bananen innerhalb der Hundefütterung auch negative Auswirkungen haben. Im Zweifel also bestenfalls den Veterinärmediziner im Vorfeld hinzuziehen.

Ansonsten wird die Zufütterung von Banane auch aus tiermedizinischen Gründen angeraten, so z.B. wenn der Hund an chronischen Verstopfungen leidet. Ebenso haben die Banane, wie auch der Apfel, wegen ihrer Pektine, bei Durchfällen eine positive Wirkung.


Synonyme

  • Bananen

Hat dir der Inhalt gefallen? Dann teile ihn doch auch mit anderen:

VGWort Zählpixel