Ausprägung (Hunde)

Was bedeutet Ausprägung bei Hunden?

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Zuletzt aktualisiert am: 27.10.2023

Ein gordon Setter liegt auf der Wiese und schaut in die Kamera.jpg
Synonyme
  • ausgeprägt

Bei Hunden wird häufig von einer Ausprägung gesprochen, wenn es um die physische oder psychische Beschreibung von Merkmalen des entsprechenden Hundes oder einer Rasse geht. Damit ist die Verstärkung einer bestimmten Eigenschaft im Hinblick auf ein körperliches oder geistiges/mentales Kennzeichen vom Körperbau, der gesamten körperlichen Ausstattung inklusive Fellzeichnung und Haarwuchs oder des Wesens gemeint, also wie stark ein Charakteristikum und Anlage ausgeformt ist.

Die verstärkte Form der Eigenschaft, kann sowohl eine erhöhte oder reduzierte Ausprägung haben, also verstärkt bzw. mehr oder vermindert bzw. weniger stark vorhanden sein. Sprich ein Merkmal wie beispielsweise die Muskulatur kann stärker ausgeprägt sein, dann hat der Hund mehr Muskeln, oder aber er ist weniger muskulös und demnach der Muskelanteil weniger stark ausgebildet.

In der Rassehundezucht stellt der Rassestandard die Grundlage für die Nachzuchten dar. Hier stolpert man bei der Beschreibung der Rasseeigenschaften immer wieder über die Begrifflichkeit Ausprägung bzw. ausgeprägt.

Zur näheren Veranschaulichung wollen wir uns dem Tschechoslowakischem Wolfhund zuwenden:

Hier wird zum Beispiel bei der Beschreibung des Widerrists darauf hingewiesen, dass die Ausprägung des Widerrist, also die Art und Stärke seiner Ausformung, nicht den Fluss der oberen Profillinie stören darf.

Weiter wird bei der Anlage des Stop als wunschgemäßes Idealbild für die Nachzuchten gewünscht, dass der Stopp nur mäßig ausgeprägt sein soll.

Hier könnten wir reihenweise Beispiele aufführen, was den Rahmen sprengen würden. Ihr habt aber die Gelegenheit selbständig die Rassen nach weiteren Formen der Ausprägung zu durchleuchten, in dem ihr unsere Rassebeschreibungen anklickt.

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