Worauf ist bei der Adoption eines Hundes aus dem Ausland zu achten?

Tipps und Ratgeber für die Adoption eines Straßenhundes/Tierheimhundes aus dem Ausland

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Zuletzt aktualisiert am: 1.9.2021

Ein Strassenhund schaut direkt in die Kamera und vier andere Hunde sind um ihn herum.jpg

Die Beweggründe einen Hund anzuschaffen, können sehr unterschiedlich sein. Ebenso gibt es zahlreiche Möglichkeiten, einen Hund zu beziehen und als zukünftigen tierischen Begleiter zu begrüßen.

Für manche Hundeinteressierte kommt nur ein Welpenkauf beim Rassehundezüchter in Frage, andere verfolgen mit der Entscheidung einen Hund anzuschaffen das Ziel, einem Hund aus dem Tierheim oder aus dem Ausland ein neues Leben bei sich zu Hause zu schenken und bewusst etwas im Sinne des Tierschutz zu tun. 

Hier spielt dann häufig die Frage nach Rassehund, Hybridhund oder Mischlingshund eine untergeordnete Rolle, eher geht es darum einem Hund, der in einem Tierheim im Grunde ein Leben in Gefangenschaft führt oder einem Straßenhund aus einem Land im Süden oder Osteuropa eine neue lebenswertere Perspektive zu bieten und somit einem Einzelschicksal unter vielen konkret weiterzuhelfen.

Beim Bezug eines Hundes aus dem Ausland, sei es über eine bestimmte Tierschutzorganisation, andere Bezugsquellen oder gar direktem Kontakt zu Personen vor Ort bei einem Urlaubsaufenthalt z.B. auf Mallorca oder in der Türkei, muss stets trotz aller Emotionen und Mitleid, sachlich und gut informiert vorgegangen werden. Denn vielfach wird die Unwissenheit sowie das akute Helfersyndrom schnell von unseriösen Kontakten auf dem Rücken der Hunde ausgenutzt und es kommt zu Enttäuschungen, da Hunde schwer krank sind, notwendige Unterlagen und Einreisebestimmungen fehlen bzw. nicht korrekt eingehalten wurden, Geld für versprochene und nie eingehaltene Gegenleistungen gezahlt, oder gar die zugesagte Organisation zur Einfuhr und dem Verbringen des Hundes nach Deutschland, nie eingehalten wurde. 

Wir wollen uns in den weiteren Ausführungen daher speziell der Möglichkeit der Adoption eines Hundes aus dem Ausland widmen und euch wertvolle Hinweise und Tipps an die Hand geben, worauf unbedingt bei der Anschaffung und angestrebten Einfuhr nach Deutschland zu achten ist, damit alles reibungslos im Sinne des Hundes und zu eurer persönlichen Sicherheit laufen kann.

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Warum spielen Sozialisierung, Prägung, Erziehung etc. bei der Adoption eines Hundes aus dem Ausland eine große Rolle?

Bei einer Adoption eines Hundes aus dem Ausland muss man sich mit dem bisherigen Leben des Hundes auseinandersetzen.

Wie sah das bisherige Leben des Hundes aus?

Wenn ihr anstrebt einen Hund aus dem Ausland zu adoptieren, ist von vornherein klar, dass ihr ein Hundeindividuum mit Vergangenheit aufnehmen werdet, der Hund also bereits eine ganz individuelle und eigene Hundepersönlichkeit mit Ecken und Kanten mitbringen wird.

Sprich ihr müsst euch damit auseinandersetzen, dass Charakter und Wesen durch alle bisherigen Erlebnisse und Erfahrungen im Leben des Hundes geformt wurden. Dies gilt für positive und negative Dinge, die wesentlich auf die Entwicklung der Persönlichkeit eingezahlt haben. 

Sei es nun ein Leben als frei umherstreunender Straßenhund in Rumänien, Bulgarien oder in der City von Istanbul bzw. die Zwingerhaltung in einem ausländischen Tierheim oder einer sonstigen Auffangstation, der Hund wird in seinem Leben schon einiges erlebt und hinter sich gebracht haben, was großen Einfluss auf seine Hundepersönlichkeit mit allem Wenn und Aber genommen hat. Je nach Vorgeschichte können extreme Erlebnisse bei Vorbesitzern oder beim täglichen Überlebenskampf als Straßenhund zu tiefgreifenden psychischen Belastungen und Störungen geführt haben, die nicht von heute auf morgen entfallen, auch wenn der neue Hundebesitzer eine vermeintlich neue heile Welt bietet.

Das bedeutet, dass jegliche bisher erfolgte Sozialisierung, Habituation, Prägung und Erziehung zu bestimmten situativen Verhalten führen, mit dem man sich als zukünftiger Halter konfrontiert sieht. Angst, Aggressionsverhalten, Dominanz und Rangordnungskämpfe, Verhaltensprobleme etc. können dann den Alltag prägen, das angedachte harmonische und glückliche Zusammenleben zum Albtraum werden, da nichts so klappt wie erhofft, sondern nach etlichen unerwünschten Dissonanzen ein langer und beschwerlicher Weg mit professioneller Unterstützung durch Hundetrainer und Verhaltenstherapeut der einzige Ausweg aus der misslichen Lage sind. Es benötigt mitunter viel Training und therapeutische Hilfe, um vergangene Erlebnisse mit tiefsitzenden seelischen Narben und Wunden zu mildern.

Es darf nicht vergessen werden, welcher Einschnitt mit bahnbrechenden Veränderungen durch die Übernahme eines bisher auf der Straße oder im Zwinger lebenden Hundes auf das individuelle Hundewesen zukommen, für starke Unsicherheiten und Irritationen sorgen können, die jedes Hundeindividuum anders wegsteckt, verarbeitet und damit umgeht. 

Das neue Lebensumfeld und die fremden Personen müssen kennengelernt werden, bisher zerstörtes oder unbekanntes Vertrauen zu Menschen aufgebaut und mitunter neu geschaffen werden. Ob Straßenhund oder Tierheimhund aus dem Ausland, der Vierbeiner wird aus seiner bisherigen Welt gerissen, auf die er sich entsprechend eingestellt hat, egal wie schwierig sie für ihn war. Nun wird er in eine völlig fremde Welt verbracht, der bisheriger Lebensrhythmus wird auf den Kopf gestellt, was völlig verständlich auf Grund der Unwissenheit zu empfundener Bedrohung, Furcht und Unruhe führen kann, da das neue Abenteuer durchaus neue Risiken und Gefahren aus Sicht des Vierbeiner bedeuten könnten. Hiermit muss der Hund erst einmal klarkommen, sich an die neuen Bedingungen herantasten und lernen sich auf die neue Lebenssituation einzustellen, was eine Gewöhnung an die neue Umwelt erfordert. Dies bedeutet Stress pur.

Hat der Hund auf der Straße sein Dasein verbracht, für sein Überleben tagtäglich selber gesorgt, wird es eine enorme Umstellung bedeuten, bis er sich vorbehaltslos seinen neuen Menschen öffnen wird. Er muss entweder resozialisiert oder gar erstmalig komplett sozialisiert werden, damit das Zusammenleben und perspektivische Aufeinandertreffen mit anderen Menschen funktioniert. Dies schließt die Integration in ein neues Rudel mit neuer Hierarchie und Rangfolge ein, die zwangsläufig neue unbekannte Regeln, Grenzen und Erwartungen einbezieht. Nicht auszumalen, wenn er in einen Haushalt kommt, wo Radau und Lärm durch die Anwesenheit von Kindern Alltag bedeuten, der Hund aber völlig überfordert wird, da er jahrelang in Abgeschiedenheit ohne großen Menschenkontakt gelebt hat.

Ein langer Weg der Eingewöhnungszeit muss dem Hund zugestanden werden, da sich sein bisheriges Leben von Grund auf und schlagartig verändert. Es werden sicherlich holprige Phasen und unbekannte Situationen auf Hund und Halter zukommen, für die eine umfangreiche Hundeerfahrung bei der Bewältigung etwaiger Herausforderungen sehr weiterhelfen wird, wohingegen überforderte Hundeanfänger schnell an ihre Grenzen geraten.

Kurzum, für die Adoption eines Hundes aus dem Ausland wird viel Zeit, Erfahrungsschatz, Wissen, Geduld und Einfühlungsvermögen benötigt. Zudem ist eine ordentliche und umfangreiche Vorbereitung das A und O, um dem passenden Hund einen neuen Lebensraum durch die Adoption zu bieten. Erkundigt euch detailliert über das bisherige Leben des Hundes inklusive etwaiger Lebensverhältnisse in Menschenhand, um die Möglichkeit zur Zusammenführung des Hundes mit den eigenen Lebensbedingungen, Haltevoraussetzungen, familiären Strukturen inklusive etwaiger Kinder abzuklopfen. Erstrebenswert ist, dass Hund und Halterfamilie zusammenpassen wie Pott und Deckel.

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Wie sieht es mit der körperlichen, konstitutionellen & gesundheitlichen Beschaffenheit des Hundes aus dem Ausland aus?

Körperliche Gebrechen, Krankheiten und Behinderungen gezielt erfragen. 

Fitness, körperliche Unversehrtheit und Gesundheitsstatus

Neben den vorab beschriebenen wesensseitigen und charakterlichen Eigenschaften sowie etwaiger psychischer Belastungsfaktoren stehen nun Körper, Fitness und Gesundheit im Fokus. Denn auch in diesem Zusammenhang handelt es sich schließlich um einen Vierbeiner mit Vorgeschichte und je nachdem wie das bisherige Leben des Hundes aussah, könnten erhebliche Risiken die physische Konstitution des Hundes bereits beeinflussen oder perspektivisch für Probleme sorgen. 

Nicht nur dass dann ein finanzieller Aufwand ggf. einzukalkulieren, sondern auch die Frage gestellt werden muss, wie der normale Alltag unter den gegebenen Lebensbedingungen darstellbar ist. Sorgt z.B. eine diagnostizierte schwerverlaufende Hüftgelenksdysplasie (HD) oder eine Ellenbogengelenksdysplasie (ED) bereits für Bewegungseinschränkungen und ihr wohnt im 5. Stock eines Altbaus ohne Aufzug, so muss man sich im Vorfeld damit auseinandersetzen, wie der Hund mehrfach täglich die Treppen und Geschosse hinauf und hinunter kommen soll, da jedes Treppensteigen Gift für seinen Körper oder gar je nach Krankheitsverlauf illusorisch ist. 

Gibt es also konkrete Befunde über Hundekrankheiten, körperliche Defizite bis hin zu Behinderungen, die dem Straßenhund oder Tierheimhund aus dem Ausland zusetzen und seinen Hundealltag einschränken? Benötigt der Hund eine akute tiermedizinische Behandlung oder gar Dauermedikation? Sind etwaige erbliche Krankheiten bei Elterntieren und Vorfahren oder genetische Defekte bekannt? Kurz, wie steht es um das Wohlbefinden und was ist zur bisherigen Krankheitshistorie zu erfahren?

Ferner herrschen im Ausland andere Sitten, was die gesetzliche Verpflichtung und das tatsächliche Nachkommen etwaiger Hundebesitzer im Hinblick auf andere nationale Impfprogramme angeht, im Gegensatz zu den gesetzlich aufgelegten Impfprogrammen für Hundehalter nach deutschem Recht. Welche Core-Impfungen (Pflichtimpfungen) und Non-Core-Impfungen (freiwillige Impfungen) in Deutschland notwendig und möglich sind, könnt ihr gerne informativ in unserem Artikel „Impfungen“ detailliert nachlesen.

Bei Einreise nach Deutschland muss hier zwischen dem Import eines Hundes aus dem Ausland aus einem Nicht-EU-Mitgliedstaat und einem EU-Mitgliedsstaat unterschieden werden, je nachdem welche Einreisebestimmungen hinsichtlich gesundheitlicher Vorsorge, Impfungen und etwaiger Quarantäne gelten. Alle notwendigen Informationen findet ihr hierzu in unserem gesonderten Leitartikel „Informationen & Leitfaden zur Einreise mit Hunden in die Europäische Union (EU)“.

Soll ein Straßenhund oder Tierheimhund aus dem Ausland nach Deutschland eingeführt werden, so will der Gesetzgeber auf deutscher Ebene und die EU für ihr Hoheitsgebiet vermeiden, dass gefährliche Krankheiten oder Infektionen mit dem Hund importiert werden, die eine Gefahr für Menschen oder andere Tiere potentiell darstellen könnten. Daher z.B. die Verpflichtung, dass immer ein aktuell ausreichender Impfschutz gegen Tollwut bei Einfuhr des Hundes besteht. Beim Import und der Einfuhr des Hundes muss der sogenannte EU-Heimtierausweis als Nachweis und zur Identifikation des Hundes mitgeführt werden, in dem im Übrigen auch die Registriernummer der Kennzeichnungspflicht des Hundes via Microchip bestätigt ist. 

Krankheiten/Infektionen von denen Strassenhunde aus dem Ausland betroffen sein können:
Tollwut
Staupe 
Räude
Leishmaniose
Babesiose
Rickettsiosen
Hepatozoonose
Dirofilariose
Ehrlichiose 
Parvovirose
Anaplasmose
Mikro- und Makrofilarien
Zwingerhusten
Hepatitis Contagiosa Canis (HCC)

Um euch noch einen besseren Eindruck zu möglichen Wurmerkrankungen in Europa verschaffen zu können und damit das bestehende Risiko vor Einschleppen etwaiger Krankheiten und Infektionen durch Wurmbefall bei einem Straßenhund oder Hund allgemein aus dem Ausland zu erhalten, raten wir euch unseren Lexikoneintrag "Wurmerkrankungen" zu lesen.

Nicht zu unterschätzen ist des Weiteren das Risiko unbekannter Zeckenarten aus dem Ausland auf dem Körper des Hundes als blinde Passagiere mit einzuführen, die ein erhebliches Krankheitsrisiko als Überträger darstellen und jederzeit den Hund verlassen und sich im Lebensumfeld einnisten können. 

Sprich an dieser Stelle muss der Hund vor Reiseantritt ins Zielland von einem kompetenten und seriösen Tierarzt mit einem Gesundheits-Check-up rund um untersucht werden, eine vollumfängliche Antiparasitika-Behandlung durchgeführt und notwendiger Impfschutz verabreicht werden. 

Diese Vorgehensweise sorgt dafür, dass möglichst alles dafür im Vorfeld unternommen wird, um rechtskonform die Einreise nach Deutschland für einen Hund aus dem Ausland zu planen und organisieren, damit dieser nicht an der Grenze aus verschiedenen Gründen abgewiesen, zurückgeschickt oder eingezogen wird. 

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Vorsicht vor unerlaubten Importen, dubiosen & fragwürdigen Hundehändlern / Bezugsquellen im Ausland!

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. 

Auf die richtige Bezugsquelle kommt es an

Befasst ihr euch konkret mit der Adoption eines Straßenhundes, Tierheimhundes oder Welpen/Hundes von einer sonstigen Bezugsquelle aus dem Ausland, so raten wir generell nichts zu überstürzen, alles sorgfältig zu prüfen, sich möglichst persönlich ein genaues Bild von den Anbietern/ Organisatoren und des Hundes zu machen, damit ihr nicht auf fragwürdige, dubiose und zwielichtige Hundehändler aus dem Ausland und ihre Machenschaften hereinfallt.

Leider ist es allzu menschlich, beim Anblick von verwahrlosten, unterernährten und schlecht gepflegten Hunden sich von seinen Emotionen treiben zu lassen, da man einfach nur helfen will und einen der Hunde aus dieser Welt retten möchte. 

Schnell sind dann vermeintlich rechtsgültige Dokumente unterschrieben, Geldbeträge an entsprechende Personen bar ausgehändigt worden. Hinzu wird durch die Übergabe von gefälschten Papieren und tiermedizinischen Dokumenten über den einwandfreien gesundheitlichen Zustand und alle notwendigen Impfungen und Parasitenbehandlungen ein falsches Bild vermittelt, mit dem sich der neue Hundebesitzer in Sicherheit wiegt und mit seinem neuen tierischen Partner auf die Heimreise begibt. 

Spätestens bei der Einreise bricht dann eine Welt zusammen, wenn nicht alle Dokumente den rechtlichen Einreisebestimmungen entsprechen. Der Albtraum geht dann häufig weiter, wenn weitere veterinärmedizinische Untersuchungen eingeschleppte Infektionen und Krankheiten diagnostizieren, die mitunter lebensbedrohlich und manchmal unheilbar sind.

Folglich sollten stets nur seriöse Tierschutzorganisationen als Bezugsquelle für die Adoption eines herrenlosen Hundes aus dem Ausland als Ansprechpartner und Vermittlungsstelle in Frage kommen.

Notfalls besteht eine weitere Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit der deutschen Botschaft im Ausland oder Tierschutzorganisationen wie PETA, um kompetente Hilfestellung im Hinblick auf eine angedachte Adoption und dem Verbringen eines Hundes aus dem Ausland nach Deutschland zu erhalten. Zudem könnt ihr dort alle bisherigen Informationen und Versprechungen von Dritten auf Wahrheitsgehalt abklären, damit die Adoption weder für den Hund noch für euch zum Reinfall wird.

Einfuhrverbot für bestimmte Hunde und Hunderassen

Worauf bei der Adoption eines Hundes aus dem Ausland unbedingt geachtet werden muss, ist die Tatsache, dass der deutsche Gesetzgeber die Einfuhr bestimmter Hunde und Hunderassen verbietet.

Die genauen rechtlichen Bestimmungen haben wir daher für euch recherchiert und zur weiteren Lektüre in unserem Artikel „Das Gesetz zur Beschränkung des Verbringens oder der Einfuhr gefährlicher Hunde in das Inland" (Hundeverbringungs- und einfuhrbeschränkungsgesetz – HundVerbrEinfG) zusammengefasst, damit ihr alle notwendigen Informationen und hilfreiche Hinweise kompakt nachlesen könnt.

Apropos Gesetze rund um die Hundehaltung: Erkundigt euch auch zeitnah über die deutschen Hundegesetze, wenn ihr mit dem Gedanken spielt, einen Hund anzuschaffen, damit ihr alle rechtlichen Rahmenbedingungen auch erfüllen könnt. Hier gilt zu beachten, dass es auf Bundesebene durch das föderalistische Staatssystem in jedem Bundesland große Unterschiede gibt, die ihr hier detailliert findet. Zudem muss die Haltung nach tierschutzrechttlichen Bestimmungen ablaufen, die ihr in unserer Tierschutz-Hundeverordnung nachlesen könnt.

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