Hypothermie beim Hund

Abfallen der inneren Körpertemperatur beim Hund

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Zuletzt aktualisiert am: 9.9.2023

Belgischer Schaeferhund mit Halsband liegt auf der Seite auf der Holzterasse.jpg

Unter Hypothermie versteht man das Absinken der inneren Körpertemperatur (IKT) unter den Normalwert. Dieser liegt beim Hund bei ca. 38-39°C.

Wird die verminderte IKT vom Körper erkannt, steigt die Stoffwechselrate, um mehr Wärme zu produzieren. Auch Zittern ist eine Gegenregulation, denn Muskelarbeit erzeugt Wärme. Ebenso gehört der Drang nach einem warmen Plätzchen zu suchen zu den körpereigenen Regulationsmechanismen. So kann der Normalzustand an kalten Tagen, beim Baden im Bergsee oder dem Ausfall der Heizung schnell wiederhergestellt werden.

Ist der Körper, z.B. aufgrund von Erkrankungen, hingegen eingeschränkt oder die Kälteeinwirkung zu stark, kann die Körpertemperatur nicht gehalten werden und sinkt immer weiter ab.

Ein kritischer Zustand wird schon bei Temperaturen < 36°C erreicht!

Denn weniger Wärme bedeutet weniger Stoffwechselaktivität und dadurch Sauerstoff- und Nährstoffmangel.

Unterkühlte Hunde werden unter Kälteeinfluss zunehmend ruhiger und fallen irgendwann in einen komatösen Zustand, den sie mitunter nicht überleben.

Bei Unterkühlung sollte also schnellstens mit Wärmezufuhr (Wärmflasche, Wärmekissen, Decke etc.) gehandelt werden. 

Gegenteil einer Hypothermie ist die Hyperthermie (Erhöhung der IKT ohne Sollwertverstellung) bzw. Fieber (Erhöhung der IKT mit Sollwertverstellung). 


Synonyme

  • Unterkühlung
  • Untertemperatur

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