Schuppen beim Hund

Wenn der Hund Schuppen hat

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Zuletzt aktualisiert am: 17.2.2024

Kein Titel

Schuppen sind abgestorbene, zusammenhängende Hautzellen (Keratinozyten/Korneozyten), die aus Keratinlamellen bestehen. Sie bilden sich natürlicherweise regelmäßig bei der Erneuerung der Hautschicht, können aber auch Folge verschiedener Erkrankungen sein. Sie zählen in der Dermatologie zu den sogenannten Sekundäreffloreszenzen (s. Hauteffloreszenzen). Man unterscheidet dabei:

  • Lose Schuppen:
    • An einer Stelle des Körpers auftretend (lokal): z.B. bei Milbenbefall, Infektionen, Druckstellen, Schürfwunden;
    • Am ganzen Körper auftretend (diffus, generalisiert): z.B. bei Milbenbefall, Infektionen, trockener Haut, häufigem Duschen, falschem Shampoo, ungenügender Fellpflege;
  • Verklebte Schuppen:
    • Trocken: Keratinmanschetten, die sich um den Haarschaft bilden, z.B. bei Sebadenitis (Talgdrüsenerkrankung)
    • Feucht: z.B. bei bakteriellen Infektionen oder Mangelzuständen (hepatokutanes Syndrom, zinkreaktive Dermatose)

Zur Behandlung von Schuppen muss die Ursache ermittelt und entsprechende behoben werden, z.B. gezielte Haut- und Fellpflege, Behandlung von Infektionen, Einsatz von Antiparasitika etc.


Synonyme

  • Hautschuppen
  • Squamae

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