Zucchini

Die Zucchini ist für den Hund ein leicht verdauliches Gemüse

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Zuletzt aktualisiert am: 18.8.2023

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Zucchini

Die Zucchini gehört zur Familie der Kürbisgewächse und hat ihre Wurzeln auf südeuropäischem Boden, denn die Zucchinipflanze mit der beliebten und in vielfältiger Weise in der Küche zum Einsatz kommenden Zucchinifrucht, wurde in Italien erstmalig gezüchtet. Das enge Verwandtschaftsverhältnis der Zucchini und des Kürbis wird letztlich auch namentlich unterstrichen, denn in italienischer Sprache wir der Kürbis "Zucca" genannt - und so ist die Zucchini, folgerichtig, der "kleine Kürbis".

Angebaut wird die Zucchini in Töpfen und kleinen Hochbeeten auf Balkon und Terasse, in Schrebergärten, direkt auf Komposthaufen und Gartenanlagen am Wohnhaus bis hin zur landwirtschaftlichen Aussaat, um diese nach der Ernte im Handel anzubieten. Hier sind Europa und die USA die Haupterzeuger.

Das Endprodukt, also die Zucchinifrucht, gibt es in einer ausgeprägten Varietätenvielfalt, sodass Form, Farbe und Größe stark variieren können. So kann der Interessierte runde, längliche, stern- und keulenförmige Zucchini bestaunen, die je nach Sorte und Art, von klein bis riesig gewachsen und farblich in gelb, grün bis weiß gezeichnet sind. Kurz, Zucchini können sich je nachdem von ihrer Optik stark unterscheiden.

Zucchini kommt als Gemüse in unzähligen Variationen auf den Tisch, wird in roher Form mit etwas Ölivenöl und Salz oder als Zutat im Salat gegessen, auf dem Grill zum Grillgemüse verarbeitet, als Pfannengemüse gebraten, im Kochtopf gedünstet oder als Auflauf im Backofen zubereitet. Aber nicht nur die Frucht ist essbar, sondern auch die gelbfarbigen Blüten.

Und so gut die Zucchini als Bestandteil unserer Nahrung bei uns Menschen ankommt, ebenso gut eignet sich die gesunde Zucchini auch für den Hund und wird gerne auf unterschiedliche Weise verfüttert - sei es roh oder gegart.

Die Zucchini gilt prinzipiell für den Hund als leicht verdaulich, damit verträglich, wenn man bei der Fütterung einige Punkte beachtet. Die Zucchinistücke sollten stets maulgerecht geschnitten sein, zur besseren Verdaulichkeit idealerweise sogar geraspelt oder kleingehäckselt werden. 

Aber bitte beim Verfüttern der Zucchini in roher Form, stets vorab diese via Geschmackstest probieren. Sollte die Zucchini bitter schmecken, dann zwingend im Sinne der Gesundheit des Hundes auf das Füttern verzichten. Bitter schmeckende Zucchinis haben nichts im Napf des Hundes zu suchen und sollten unbedingt entsorgt werden. Denn die Bitterstoffe können bei Mensch und Hund schlimmstenfalls lebensgefährliche Vergiftungen auslösen, die sich anhand von typischen Symptomen wie u.a. Übelkeit, vermehrtes Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Schwäche, Benommenheit, Desorientierung, Ataxie etc. äußern.

Ferner ist die Zucchini auch in gedünsteter, gegarter und gekochter Variante eine tolle Ergänzung für den Speiseplan des Hundes. Diese kann dann püriert oder kleingerückt, hervorragend unter das Futtermittel gemischt werden.

Auch im Hinblick auf ihre Nährwerte, ist die Zucchini aus vielerlei Sicht ein willkommenes Gemüse für den Hund - sie ist kalorienarm, wasserhaltig, magen- und darmfreundlich, bekömmlich und verdauungsfördernd. Was will Herrchen für seinen Hund mehr...

Folgende Nährwerte zeichnen die Zucchini aus:

Auf 100 g Zucchini entfallen nur ca. 20 kcal, dafür aber 94% Wasser. Ferner weist die Zucchini 2 g Kohlenhydrate, 1,6 g Eiweiß, 1,1 g Ballaststoffe, 25 mg Kalzium, 22 mg Magnesium, 25 mg Phosphor und etliche Vitamine wie A, B1, 2, 6 und E.

Generell raten wir immer beim Zufüttern von Obst, Gemüse und anderen Futtermitteln, auf etwaige allergische Reaktionen und Intoleranzen zu achten und bei Bedarf den Tierarzt zu konsultieren. 


Synonyme

  • Sommerkürbis

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