Craniomandibuläre Osteopathie beim Hund

Eine Knochenkrankheit des Schädels und Unterkiefers beim Hund

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Zuletzt aktualisiert am: 26.6.2024

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Die Craniomandibuläre Osteopathie ist eine Knochenerkrankung beim Hund, die u.a. mit starkem Schmerzempfinden im Bereich des Fang-, Kiefer- und Kopfbereich verbunden ist. Die Krankheit ist nicht behandelbar, vergeht häufig aber von selbst und kann mit schmerzlindernden und entzündungshemmenden Medikamenten symptomatisch therapiert werden.

Lateinischer Name craniomandibuläre osteopathie
Englischer Name Craniomandibular osteopathy
Synonyme
  • CMO
  • CMOP
  • Cranio-mandibuläre Osteopathie
  • Kraniomandibuläre Osteopathie
  • Osteopathia craniomandibularis hypertrophicans
Meldepflicht -
Anzeigepflicht -
Zoonose Nein


Craniomandibuläre Osteopathie: Betroffene Hunderassen

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Erklärung

Um was für eine Krankheit handelt es sich, wie wird sie diagnostiziert und wie sieht das klinische Bild aus?

Erklärung

Die Craniomandibuläre Osteopathie ist eine Erkrankung der Schädelknochen (Unterkiefer, Kiefergelenk und Bulla Tympanica), die vor allem bei jungen Terriern (West Highland White T., Scottish T., Cairn T.) auftritt.

Dabei kommt es durch Verdichtung und Wucherung des Knochengewebes zu hochgradigen Schmerzen beim Öffnen des Fangs und dementsprechend auch beim Kauen. Betroffene Hunde stellen mitunter das Fressen komplett ein.

Röntgenuntersuchungen geben entsprechende Hinweise zur Diagnosefindung. Genanalysen sind ebenfalls möglich.

Die Erkrankung ist nicht behandelbar, vergeht aber meist nach einigen Monaten spontan und kann in dieser Zeit mit Einsatz von Schmerzmittel und Entzündungshemmer gelindert werden. Betroffene Hunde sollten selbstverständlich aus der Zucht ausgeschlossen werden. 

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