Gewöhnliche Seidenpflanze

Ist das Fressen der Gewöhnlichen Seidenpflanze für den Hund giftig?

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Zuletzt aktualisiert am: 28.2.2023

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Allgemein

Familie: Hundsgiftsgewächse
Giftig: Ja
Giftlevel: Gering
Pilz: Nein

Synonyme

  • Asclepias syriaca
  • Echte Seidenpflanze
  • Gemeine Seidenpflanze
  • Kanadische Seidenpflanze
  • Papageienbaum
  • Papageienpflanze
  • Syrische Seidenpflanze

Gewöhnliche Seidenpflanze

Die Gewöhnliche Seidenpflanze ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Hundsgiftsgewächse gehört.

Sie wird wissenschaftlich als Asclepias syriaca bezeichnet. Weiters ist sie unter den Begrifflichkeiten Gemeine Seidenpflanze, Syrische Seidenpflanze, Kanadische Seidenpflanze und Echte Seidenpflanze bekannt. Und mitunter stößt man beim Kauf der Gewöhnlichen Seidenpflanze auf weitere Begriffe. So wird die Gewöhnliche Seidenpflanze auch Papageienbaum und -pflanze genannt.

Hält man sich in Mutter Natur auf, so stößt man in der Flora Amerikas und Europas auf die Gewöhnliche Seidenpflanze. Ihren Ursprung hat die Gewöhnliche Seidenpflanze in Amerika.

Die Hauptblütezeit der Gewöhnlichen Seidenpflanze ist von ca. Juni bis August. Sprich, die weißen, purpurfarbenen oder grünlichen Blüten sind nur eine kurze Zeit zu bewundern. Stiel und Blätter sind grün. Die Pflanze gilt als extrem winterfest.

Von Haus aus gilt die Gewöhnliche Seidenpflanze als Giftpflanze, denn alle Teile enthalten einen giftigen Milchsaft. Für Hunde wird das Giftlevel der Gewöhnlichen Seidenpflanze zwar als gering bewertet, dennoch sollte der Kontakt mit den Schleimhäuten und eine orale Aufnahme vermieden werden. Denn sonst kann je nach Dosis im Verhältnis zum Körpergewicht, der Hund sich eine Vergiftung zuziehen. Besonders Hundewelpen sind bei ihren neugierigen Erkundungstouren beim Inspizieren und Kennenlernen der Umwelt gefährdet. Aber auch Seniorhunde und vorerkrankte Fellnasen müssen besonders vor dem Fressen der Gewöhnlichen Seidenpflanze bewahrt werden, da ihre Konstitution, Vitalität und Gesundheit im Regelfall weniger belastungsfähig sind, als bei einem erwachsenen Hund im besten Alter.

Neben der Aufmerksamkeit beim Verweilen in der Natur, raten wir auch im Hinblick auf die Hundeerziehung von klein auf via Hundetraining den Hund so zu erziehen, dass er möglichst nur noch Fressbares anrührt, wenn er vorab ein aufgebautes Freigabesignal (Hör- und/oder Sichtzeichen) von Herrchen/Frauchen erhalten hat. Ferner ist eine Teilnahme an einem Anti-Giftköder-Training in der Hundeschule immer hilfreich.



Verbreitung

  • Europa
  • Amerika

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