Die Erdkröte ist eine Gefahr für Hunde

Eine weitverbreitete Kröte, die für den Hund giftig ist

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Zuletzt aktualisiert am: 4.4.2024

Eine Erdkroete mit einer kleinen Erdkroete Huckepack.jpg

Die Erdkröte, wissenschaftlich Bufo bufo genannt, gehört zur Familie der Kröten.

Sie kommt in der Flora Europas sehr häufig vor und ist bis auf wenige Ausnahmen auf unserem Kontinent weitverbreitet. Ferner wird das Vorkommen der Erdkröte auch auf Teile Asiens und Afrikas erweitert. Allerdings sind dies aktueller Literatur nach Unterarten der hier beschriebenen Bufo bufo.

Um einen kurzen Eindruck zum Aussehen der Erdkröte zu vermitteln, wollen wir kurz die Erdkröte versuchen zu beschreiben: Die Erdkröte ist bräunlich. Sie hat eine warzige Haut. Die Erdkröte wirkt von ihrer Statur gedrungen. Die Augen der Kröte treten weit hervor und zeigen ihre kupferrote Iris. Die Beine sind stark gebaut und mit langen Zehen versehen. Von der Haptik fühlt sich die Haut der Erdkröte trocken an.

Aber Vorsicht! Sowohl für Menschen und Tiere ist der Kontakt mit der Erdkröte unangenehm und kann gefährlich verlaufen. Denn die Erdkröte sondert zum Eigenschutz aus Drüsen, die hinter ihren Augen liegen, ein giftiges Sekret aus. Kommt dieses Sekret mit den Schleimhäuten in Kontakt, handelt sich das Gegenüber eine Vergiftung ein. Mensch und Tiere. Damit will sich die Erdkröte vor Feinden schützen und bei möglichen Angriffen verteidigen.

Folglich ist auch klar, dass die Erdkröte für Hunde giftig ist. Sprich, die orale Aufnahme und jeglicher Kontakt mit den Schleimhäuten muss vermieden werden. Immerhin wird das Gilftlevel mit "mittel" bewertet. Nimmt der Hund trotz aller Vorsichtsmaßnahmen die Erkröte auf, frisst sogar davon oder kommt mit den Augen in Kontakt, so treten bei einer möglichen Vergiftung je nach Menge/Grad der Vergiftung diverse Symptome auf. Angefangen von einem gestörten Allgemeinbefinden, über Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Atembeschwerden bis hin zur Bewusstlosigkeit ist vieles möglich. Gerade Welpen, ältere und vorerkrankte Hunde können hier schlimme Verläufe haben. Treten also etwaige Symptome auf oder der Hund wirkt nervös und unruhig, dann ab zum Tierarzt. Lasst den Hund sicherheitshalber untersuchen, um im Bedarfsfall die nötigen Behandlungsmaßnahmen einzusteuern.

Ferner kann man als verantwortlicher Halter auch präventiv in Sachen Hundeerziehung etwas tun. Idealerweise wird der Hund via Hundetraining so trainiert, dass er nur noch nach erfolgtem aufgebauten Freigabesignal (Hör- und/oder Sichtzeichen) etwas Fressbares generell anrührt. Dies schützt am wirkungsvollsten. Ein Anti-Giftöder-Training in der Hundeschule ist ebenfalls mehr als ein Besuch Wert - denn auch dies kann den Hund durch die vermittelten Lerninhalte vor gefährlichen Giftköder und giftigen Substanzen schützen.


Allgemein

Familie: Kröten
Giftig: Ja
Giftlevel: Mittel

Synonyme

  • Bufo bufo

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