Estnische Bracke

Feinnasige und jagdbegeisterte Jagdhunderasse aus Estland

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Zuletzt aktualisiert am: 2.1.2023

Kein Titel
Estnische Bracke

 

Die Estnische Bracke kommt aus dem hohen Norden Europas. Sie stammt aus Estland, wo neben Russland und Finnland die Hauptpopulation zu verzeichnen ist.

Der Rassename geht auf ihre Heimat und die Zugehörigkeit zu den Laufhunderassen (Bracken) zurück - daher die Bezeichnung Estnische Bracke / Estnischer Laufhund.

Der kynologischen Lieteratur nach soll der Eesti Hagijas, wie der Laufhund von den einheimischen Jägerschaft genannt wird, ein Kreuzungsergebnis estnischer hochläufigen Brackenschlägen mit Beagle und Luzerner Niederlaufhunden (Schweizer Niederlaufhund) sein. Die Jagdhunderasse wurde gezielt entwickelt, da in seiner Heimat dem Jagen mit hochläufigen Bracken seinerzeit ein Riegel vorgeschoben wurde und demnach der Bedarf nach kleineren Laufhunden bestand. Die Ähnlichkeiten im Hinblick auf das äußere Erscheinungsbild, physischen Anlagen und Wesen/Verhalten sind nicht zu leugnen.

Der erste Standard wurde trotz, dass die Rasse als alteingesessen gilt, erst im Jahr 1954 niedergeschrieben. Von Seiten der Fédération Cynologique Internationale (FCI) wurde die Rasse 2019 mit der Standard-Nr. 366 anerkannt und in der Rassenomenklatur der Gruppe 6 Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen, Sektion 1 Laufhunde, Subsektion 1.2 Mittelgroße Laufhunde zugeordnet.

Von jeher wurde die mit einem herausragenden Geruchs- und Spürsinn ausgestattete Estnische Bracke als Arbeitshund im Revier gezüchtet und als abgerichteter Jagdhund auf Hasen, Fuchs und Luchs angesetzt. Aber auch Federwild stand und steht bis heute beim Jagdeinsatz auf dem Programm. Die Rasse zeigt sobald sie mit ihren Jagdaufgaben loslegt, eine ausgesprochene Jagdpassion. Jagdtrieb und Beutefangverhalten sind stark veranlagt. Sie gilt als wahrer mit ihrer Feinnasigkeit, Orientierungssinn und Finderwillen als Spezialist im Aufstöbern des Wilds und bei der Schweißarbeit. Und dass selbst bei schwierigsten Geländebedingungen. Durch das spurlaute Jagen mit dem typischen Geläut, weiß der Jäger stets wo sich sein Hund aufhält und wie der Verlauf/Stand der Jagd ist. 

Ferner wird die Rasse als freundlich, ausgeglichen, eifrig und agil beschrieben.

Auch das Aussehen und die Körperlichkeit der Bracke aus Estland können sich sehen lassen. Ein guter Mix von Schönheit und Leistungsfähigkeit. Denn der Eesti Hagijas überzeugt mit einer hervorragenden Konstitution und Vitalität, ist entsprechend robust, widerstandsfähig und belastbar. Er kann ausdauernd und flink laufen, ist zudem geländegängig. Die Rasse ist dank ihres muskulösen und kräftigen Körperbaus mit den starken Knochen und Pfoten, stets zu Höchstleistungen bereit. Das Gebäude ist wohlproportioniert, wirkt harmonisch und edel. Das i-Tüpfelchen ist das resistente, pflegeleichte und wetterfeste doppelte Haarkleid. Der Glanz des Fells schenkt der Estnischen Bracke neben der Funktionalität des Haars einen weiteren Pluspunkt in Sachen Attraktivität. Das Fell ist tricolor in den Farben Schwarz, Weiß und Loh - in Kombination mit dem charakteristischen Kopf und Behang, verleiht dies der Bracke den typischen Jagdhunderassen-Ausdruck.

Mehr Informationen werdet ihr zu gegebener Zeit hier finden.

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Nummer: 366
Gruppe: 6. Laufhunde, Schweißhunde und verwandte Rassen
Sektion: 1. Laufhunde
Subsektion: 2. Mittelgroße Laufhunde
Arbeitsprüfung notwendig? Ja
Ursprung
Estland
Patronat -
Verwendung

Ein Schweißhund für die Jagd auf Hasen, Fuchs und Luchs.

Datum der Veröffentlichung 4. September 2019
Datum der vorläufigen Bestätigung 4. September 2019
Datum der finalen Bestätigung -
Link zum FCI-Standard FCI - Estnische Bracke
Lebenserwartung
Rüden
12 - 16 Jahre
Hündinnen
12 - 16 Jahre
Widerristhöhe
Rüden
45 - 52 cm
Hündinnen
42 - 49 cm
Gewicht
Rüden
14 - 22 kg
Hündinnen
14 - 22 kg

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