Kreuzotter

Die Kreuzotter ist für den Hund giftig

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Zuletzt aktualisiert am: 5.4.2023

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Kreuzotter

Die Kreuzotter, wissenschaftlich viper berus genannt, ist eine Schlangenart und gehört demnach zu den Reptilien. Die Kreuzotter ist eine der wenigen hierzulande bekannten Giftschlangen - sprich der Biss der Kreuzotter ist für Menschen und Tiere giftig. 

Kreuzottern gehören zur Familie der Vipern und sind sehr weit in ihrem natürlichen Lebensraum in Europa und Asien verbreitet. Und damit kann die Kreuzotter sich als die Schlangenart bezeichnen, die auf der gesamten Welt, das größte Territorium besiedelt. Denn die Kreuzotter ist sowohl in Großbritannien, den skandinavischen Ländern, Deutschland, Frankreich, Österreich, Schweiz über Osteuropa bis zu den südlich gelegenen Staaten Europas wie Italien oder Griechenland vertreten. Im Osten geht es von Polen, über Ungarn, den Balkan und Russland hin nach Asien, wo die Kreuzotter sogar in Süd- und Nordkorea Zuhause ist.

Und damit muss man beim Wandern, Spazieren und Verweilen in Mutter Natur hier und da etwas vorsichtiger sein, auch wenn die Kreuzotter prinzipiell scheu ist. Dennoch kann es zu Kontakt mit der klein- bis mittelgroßgewachsenen Kreuzotter kommen, die bis zu 80 cm erreicht.

Die Kreuzotter stellt als Giftschlange für Mensch und Tier eine potentielle Gefahr dar. Demnach auch für Hunde. Denn der Biss der Kreuzotter ist nicht nur schmerzhaft, sondern mit diesem wird ihr Gift in den Körper injiziert. Und je nach Menge im Verhältnis zum Körpergewicht kann das Gift starke Vergiftungssymptome und gesundheitliche Folgen nach sich ziehen.

So muss man beim Aufenthalt im Wald, in Moor- und Heidengebieten, an Flussufern oder in den Bergen mit Kreuzotter-Vorkommen die Augen offenhalten, damit man nicht versehentlich der Kreuzotter zu Nahe kommt und sie zubeißt, da sie sich bedroht fühlt. Macht ihr beim Wandern eine Rast und sitzt auf den warmen Felsen, oder sammelt Pilze im Wald, hebt Stöckchen zum Spielen mit dem Hund auf oder sitzt barfuß beim Angeln, so könnte es zu Kreuzotter-Kontakt kommen. Auch was eure Hunde angeht, gilt Obacht. Denn ein möglicher Kontakt mit der Kreuzotter ist für den Hund nicht alltäglich, sodass man nie sein Verhalten vorhersagen kann. Ist er zu neugierig und forsch, kann auch er gebissen werden und dann eine Vergiftung davontragen.

Sprich, sowohl in Deutschland, so z.B. in der Lüneburger Heide oder der Schwäbischen Alb, als auch bei Reise mit dem Hund zu den Eidgenossen oder nach Österreich in die Alpen, gilt "Kreuzotter-Alarm".

Wie sieht die Kreuzotter eigentlich aus?

Wie bereits erwähnt erreicht die Kreuzotter Größen von durchschnittlich ca. 50-80 cm Länge.

Die Haut weist eine typische Schuppung auf.

Die Gestalt wird als gedrungen beschrieben und ihr Kopf ist klar vom restlichen Körper der Schlange abgesetzt und demnach zu erkennen. Zum Schwanzende, ist der Körper verjüngt. 

Auf ihrem Rücken trägt die Kreuzotter im Regelfall ein Zickzackmuster, dass sich farblich abhebt. 

Die Form der Schnauze ist rund.

Was die Färbung der Kreuzotter angeht, so ist sie äußerst variantenreich. Oft stößt man auf beige, grau und braune Farben, diese können aber durchaus deutlich heller ins Silber gehen und bis hin zu schwarzen Tönen aufweisen. Selbst gelbe, orange und kupferfarbene Varietäten sind keine Seltenheit.

Nun wollt ihr sicherlich für den Ernstfall wissen, welche Symptome bei einem Biss der Kreuzotter bei eurem Hund auftreten können:

Erstmal wird der Biss schon dem Hund einen Schreck einflössen und sich durch einen Schmerz zeigen. Ferner wird die Bissstelle anschwellen. Dadurch wird das Allgemeinbefinden gestört, der Hund ggf. nervös und unruhig. Es können u.a. Schwindel, Schwäche, Lethargie, Bewegungs- und Koordinationsstörungen, diverse Atembeschwerden, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Erbrechen, Durchfall und Übelkeit je nach Schweregrad und Verlauf auftreten.

Da die Kreuzotter glücklicherweise nicht über allzu viel Gift verfügt, kann ein Biss beim Hund auch je nach Größe glimpflich ausgehen. Aber besonders Welpen, kleine Hunde und vorerkrankte Vierbeiner sind natürlich stark gefährdet.

Im Fall der Fälle sollte unbedingt ein Tierarzt oder die nächstgelegene Tierklinik angesteuert werden, damit der Hund untersucht und er die nötige veterinärmedizinische Hilfe erhält.


Allgemein

Familie: Viper
Giftig: Ja
Giftlevel: Hoch

Synonyme

  • Vipera berus

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